Kräutersalz
Eingetragen am | 8. Dezember 2009 | 6 Kommentare
Beim Gang durch meinen Garten fielen mir noch allerhand würzige Blättchen zwischen die Finger: Salbei, Thymian, Zitronenthymian, Majoran, Bohnenkraut, Ysop, Rosmarin. Die überlasse ich nicht den Unbilden der Witterung, sondern verarbeite sie zu einem würzigen Kräutersalz.
Und das geht so: Kräuterblätter zuerst trocknen, z.B. auf einem Tablett, das mit Küchenpapier ausgelegt ist. Wenn sich die Blättchen rascheltrocken anfühlen und sich ähnlich wie Chips zerreiben lassen, mische ich sie mit grobem Meersalz. Ich nehme in etwa dasselbe Volumen von Kräutern wie Salz, also beispielsweise je einen gehäuften Esslöffel. Im Mörser wird alles zerstoßen, ganz nach Gusto grob oder fein. In Schraubgläser abfüllen, beschriften und fertig!
Mein Geheimtipp: Etwas Zitronen- und Orangenschale (von unbehandelten Früchten, versteht sich) dünn abschälen, mit den Kräutern trocknen und mit zerstoßen. Das würzt!
Für die scharfen Naturen: Chilischoten untermischen.
Für Fruchtliebhaber: Ein paar getrocknete Hagebutten (ohne Kernchen) machen das Salz nicht nur schmackhaft, sondern auch hübsch rot gesprenkelt. Hagebutten aber vorher mit einem schweren Messer fein hacken.
Italienisch angehaucht: Getrocknete, fein geschnittene Tomaten dazu.
Blumige Variante: Getrocknete Blüten, z.B. Sonnenblumenblüten, Kornblumen, Ringelblumen, Rosen mit wenig Meersalz im Mixer zerkleinern und unterheben.
Ich wüsste ja zu gerne, was Ihnen dazu einfällt. Was man noch ins Salz mischen kann, wozu Sie Kräutersalz verwenden… Verraten Sie es uns?
Kommentare
6 Antworten auf “Kräutersalz”
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9. Dezember 2009 um 12:05
Eine tolle Idee!
Ich habe nämlich auch noch ein paar kleine Ästchen und Kräuter gefunden, die man nicht mehr zum trocknen aufhängen kann. Aber genau dafür sind sie geeignet.
Vielen Dank für den Tipp, Tatzelwurm
9. Dezember 2009 um 19:15
Sehr gut kann man auch Zitronen-oder Orangensalz herstellen. Auf 500 g Salz (auf ein Backblech geben) die Schale von 4 Biozitronen oder Orangen reiben und trocknen lassen. Immer mal wieder aufreiben und nach ca 1 Woche hat man Zitronen- oder Orangensalz. Manchmal gebe ich auch noch getrocknete Kräuter darunter. Dieses Salz eignet sich wunderbar zum Würzen von Fisch oder Geflügel und man braucht nicht immer extra Zitronensaft.
Viele Grüße
Maria
10. Dezember 2009 um 10:22
hallo,
ich zerkleinere die noch frischen kräuter mit einer “ich bin eine magiemaschine” und mische es dann mit dem salz. (steinsalz da meersalz zur zeit bei uns verboten ist)
danach trocknen und… habe ebenfalls kräutersalz.
Gruß Stachelturm
11. Dezember 2009 um 00:09
Hallo Stachelturm,
ich verwende generell nur Steinsalz, aber mich würde trotzdem interessieren, warum bei euch Meersalz grad verboten ist.Und was bitte ist eine Magiemaschiene? Meinst du damit etwa einen TM31?
Übrigens – ich mag es am liebsten kunterbunt und variabel im Geschmack, nehme bei einer Runde durch den Garten was sich an Kräutern und Blüten findet für mein Haus-Kräutersalz – bevorzugt donnerstags, denn dann kann ich alles im Holzbackofen im Garten trocknen, der hat dann vom Brotbacktag Mittwoch grad die richtige Temparatur.
14. Dezember 2009 um 09:36
hallo,
sorry hatte die frage gar nicht gesehen.
mein mann hat(te) schilddrüsenkrebs, und auf grund der bestrahlung die er noch bekommen muß, müßen wir jod so gut es geht meiden. daher kein Meersalz.
wilder.
sobald alles vorbei ist, wird er sich wieder auf den fisch stürzen wie ein
gruß Stachelturm
14. Dezember 2009 um 15:51
Ach so, dann wünsch ich alles Gute!Und was ist nun die Magiemaschine?